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Wissen

SEO-Lexikon

Die wichtigsten SEO-Begriffe kurz & bündig erklärt. Nutze die Sprungmarken, um direkt zum gewünschten Begriff zu springen.

Alt-Attribut

Ein Text im img-Tag, der den Inhalt eines Bildes beschreibt.

Das alt="Beschreibung"-Attribut hilft Screenreadern, sehbehinderten Nutzern und Suchmaschinen, den Bildinhalt zu verstehen. Beschreibende Alt-Texte verbessern die Barrierefreiheit und unterstützen zugleich Bild-SEO.

Antwortzeit

Zeit, die der Server benötigt, um auf eine Anfrage zu reagieren.

Meist wird die Time To First Byte (TTFB) gemessen – also die Spanne vom Request bis zur ersten Antwort. Lange Antwortzeiten verzögern den Seitenaufbau und verschlechtern die Nutzererfahrung. Suchmaschinen berücksichtigen Ladezeiten als Qualitätssignal; sehr langsame Seiten haben es schwerer, gute Rankings zu halten.

Canonical-Tag

Zeigt Suchmaschinen, welche URL als Hauptversion eines Inhalts gelten soll.

Der Tag <link rel="canonical" href="https://beispiel.de/haupt-url/"> signalisiert, dass mehrere sehr ähnliche oder identische Seiten existieren, aber nur eine als kanonische Version gewertet werden soll. So lassen sich Duplicate-Content-Probleme reduzieren. Der Canonical-Tag ist eine Empfehlung, die Suchmaschinen meist, aber nicht immer, befolgen.

Analyse (Website-Analyse)

Eine Analyse bedeutet, dass wir uns deine Website automatisch genauer anschauen.

Eine Analyse bedeutet, dass wir uns deine Website automatisch genauer anschauen. Dabei wird geprüft, ob deine Website technisch sauber aufgebaut ist und ob Suchmaschinen sie gut lesen können. Zum Beispiel wird kontrolliert: - ob Seiten erreichbar sind - ob wichtige Texte vorhanden sind - ob Titel und Beschreibungen sinnvoll gesetzt sind - ob interne Links funktionieren Du musst dafür nichts einstellen oder verstehen – du gibst nur deine Website-Adresse ein und startest die Analyse. Die Ergebnisse helfen dir dabei, typische Probleme zu erkennen, die deine Sichtbarkeit bei Google verschlechtern können.

Analyse-Budget

Beschreibt, wie viele Seiten einer Website eine Suchmaschine in einem Zeitraum prüfen kann.

Suchmaschinen haben pro Domain ein begrenztes Analyse-Budget. Es hängt u. a. von Größe der Website, Serverleistung und interner Verlinkung ab. Werden viele unnötige oder doppelte Seiten geprüft, bleibt für wichtige Inhalte weniger Kapazität. Eine saubere technische Struktur hilft, die verfügbaren Ressourcen sinnvoll zu nutzen.

Duplicate Content

Sehr ähnliche oder identische Inhalte sind unter mehreren URLs erreichbar.

Doppelte Inhalte führen dazu, dass Signale wie Backlinks oder Nutzersignale sich auf verschiedene URLs verteilen, statt eine klare Hauptseite zu stärken. Ursachen sind z. B. Session-Parameter, Sortier-URLs, Druckversionen oder kopierte Texte. Canonical-Tags, Weiterleitungen und eine klare Struktur helfen, Duplicate Content zu vermeiden.

H1-Ueberschrift

Die wichtigste sichtbare Überschrift einer Seite und ihr Hauptthema.

In der Regel sollte jede URL genau eine H1-Überschrift haben. Sie fasst das zentrale Thema der Seite zusammen und hilft Nutzern wie Suchmaschinen, den Inhalt schnell einzuordnen. Weitere Überschriften (H2, H3 usw.) strukturieren den Text. Mehrere oder fehlende H1s machen die Struktur unklar.

Indexierbarkeit

Indexierbarkeit beschreibt, ob eine Seite technisch überhaupt indexiert werden kann.

Eine Seite ist indexierbar, wenn sie abrufbar ist, keinen "noindex"-Hinweis enthält und nicht durch andere Signale (z. B. Canonical auf eine andere URL, Passwortschutz) von der Indexierung ausgeschlossen wird. Nur indexierbare Seiten können Rankings aufbauen.

Indexierung

Indexierung bedeutet, dass eine Seite in den Suchindex aufgenommen wird und grundsätzlich für Suchergebnisse zur Verfügung steht.

Nachdem eine Seite geprüft wurde, entscheidet die Suchmaschine, ob sie diese URL in den Index speichert. Erst dann kann sie zu passenden Suchanfragen ausgespielt werden. Wird eine Seite nicht indexiert – etwa wegen "noindex", schwachem Inhalt oder technischen Problemen – taucht sie in den organischen Ergebnissen nicht auf.

Interne Verlinkung

Links innerhalb einer Domain, die auf andere Seiten derselben Website verweisen.

Interne Links steuern, welche Inhalte besonders wichtig sind und wie Suchmaschinen durch die Seite navigieren. Gut verlinkte Seiten gelten als zentral, werden häufiger besucht und erhalten mehr Sichtbarkeit. Eine durchdachte interne Verlinkung hilft sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen.

Keyword

Wort oder Wortgruppe, die Nutzer in die Suchmaschine eingeben.

Keywords spiegeln wider, wonach Nutzer konkret suchen. Es gilt zu verstehen, zu welchen Suchbegriffen ein Inhalt passen soll, und den Text entsprechend auszurichten. Neben kurzen Begriffen (Short Head) spielen auch längere, spezifische Longtail-Keywords eine wichtige Rolle.

Ladezeit

Gibt an, wie schnell eine Seite sichtbar und benutzbar wird.

Zur Ladezeit gehören mehrere Phasen: Serverantwort, Datenübertragung, Rendering im Browser sowie das Laden von Skripten, Bildern oder Fonts. Gute Performance reduziert Absprünge und wird von Suchmaschinen positiv bewertet. Optimierungen betreffen u. a. Caching, Bildkomprimierung, Code-Minifizierung und CDNs.

Meta-Description

Kurztext, der den Inhalt einer Seite in den Suchergebnissen beschreibt.

Die Meta-Description erscheint meist unter dem Titel in den Suchergebnissen. Sie fasst den Inhalt in ein bis zwei Sätzen zusammen, hilft bei der Entscheidung und soll zum Klick animieren. Auch wenn sie kein direkter Rankingfaktor ist, beeinflusst sie die Klickrate (CTR). Häufig werden Längen von ca. 140 bis 160 Zeichen empfohlen.

noindex

"noindex" ist ein Hinweis an Suchmaschinen, eine Seite nicht in den Index aufzunehmen.

Mit dem Meta-Tag <meta name="robots" content="noindex"> oder einem entsprechenden HTTP-Header kann man Suchmaschinen mitteilen, dass eine Seite nicht indexiert werden soll – etwa bei internen Verwaltungsseiten, Testumgebungen oder Duplicate-Varianten. Wichtig: Die Seite muss trotzdem abrufbar sein, damit die Suchmaschine den Hinweis überhaupt lesen kann.

Organischer Traffic

Besuche, die über unbezahlte Suchergebnisse auf die Website kommen.

Im Gegensatz zu bezahlten Anzeigen entstehen organische Zugriffe durch Rankings in den normalen Suchergebnissen. Sie sind langfristig oft kosteneffizient, erfordern jedoch kontinuierliche SEO-Arbeit: technische Qualität, gute Inhalte und eine klare Struktur.

robots.txt

Datei im Root-Verzeichnis, die Suchmaschinen Vorgaben zum Zugriff macht.

Mit der robots.txt können Website-Betreiber Suchmaschinen den Zugriff auf einzelne Bereiche erlauben oder verbieten. Sie steuert den Zugriff, nicht direkt die Indexierung. Blockiert man wichtige Inhalte in der robots.txt, können Suchmaschinen sie nicht abrufen – und somit oft auch nicht sinnvoll bewerten.

Title-Tag

Seitentitel, der im Browser-Tab und als klickbarer Titel in den Suchergebnissen erscheint.

Der Title-Tag fasst das Thema einer Seite zusammen, sollte ein Hauptkeyword enthalten und zugleich für Nutzer verständlich und attraktiv sein. Jede URL benötigt einen eindeutigen Title. In der Praxis haben sich Längen von etwa 50 bis 60 Zeichen bewährt, damit der Titel nicht abgeschnitten wird.

SEO-Sichtbarkeit

Zeigt, wie stark eine Domain in den organischen Suchergebnissen vertreten ist.

Die SEO-Sichtbarkeit wird meist aus vielen Rankings einer Domain berechnet und berücksichtigt u. a. Keyword-Positionen sowie Suchvolumen. Höhere Sichtbarkeitswerte deuten darauf hin, dass die Website mit mehr relevanten Begriffen vorne rankt. Sinkt der Wert deutlich, kann das auf technische Probleme, Content-Verluste oder Algorithmus-Anpassungen hindeuten.

Statuscode

Zeigt an, ob eine URL korrekt ausgeliefert wird (z. B. 200, 301, 404).

Der HTTP-Statuscode zeigt an, wie der Server auf eine Anfrage reagiert. Wichtige Beispiele sind: 200 (OK), 301/302 (Weiterleitung), 404 (nicht gefunden) oder 500 (Serverfehler). Viele 4xx- oder 5xx-Codes können die Nutzererfahrung und Sichtbarkeit in Suchmaschinen negativ beeinflussen.

Suchintention

Beschreibt das Ziel eines Nutzers hinter einer Suchanfrage.

Typische Intentionen sind informational (Informationen suchen), navigational (eine bestimmte Website finden) oder transaktional (etwas kaufen oder buchen). Inhalte performen besser, wenn sie genau die Suchintention treffen. Eine rein produktlastige Seite passt nicht zu einer rein informellen Anfrage – und umgekehrt.

URL-Tiefe

Beschreibt, wie viele Klicks eine Seite von der Startseite entfernt ist.

Je tiefer eine URL in der Struktur liegt (z. B. Startseite → Kategorie → Unterkategorie → Detailseite), desto schwieriger wird sie oft gefunden und besucht. Wichtige Inhalte sollten mit möglichst geringer Klicktiefe erreichbar sein, sonst werden sie seltener besucht und schwächer bewertet.

Textlaenge

Anzahl der Wörter im sichtbaren Seiteninhalt.

Die Wortanzahl ist kein direkter Rankingfaktor, liefert aber Hinweise darauf, wie ausführlich ein Thema behandelt wird. Sehr kurze Texte („Thin Content“) decken Nutzerbedürfnisse oft nur unzureichend ab. Gleichzeitig ist mehr Text nicht automatisch besser – wichtiger sind Relevanz, Lesbarkeit und Struktur.

XML-Sitemap

Maschinenlesbare Liste wichtiger URLs einer Website für Suchmaschinen.

Eine XML-Sitemap listet relevante Seiten einer Domain auf, oft inklusive Änderungsdatum oder Priorität. Suchmaschinen nutzen Sitemaps, um Inhalte effizienter zu entdecken – vor allem bei großen oder komplexen Websites. Sie ersetzt kein gutes internes Linkkonzept, unterstützt aber das Auffinden.